Stand-Up-Paddling, auch SUP genannt, hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen, denn es eignet sich für jedes Alter und funktioniert das ganze Jahr über. Es ist eine fantastische Möglichkeit, draußen aktiv zu sein, etwas für die Fitness zu tun und Seen, Flüsse und Meere zu erkunden. Wie bei jedem Wassersport steht aber die Sicherheit an erster Stelle. Egal ob du Einsteiger bist oder erfahrener Paddler, zu wissen, wie du sicher unterwegs bleibst, ist entscheidend.
Eine Auftriebshilfe zu tragen gehört zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen beim Stand-Up-Paddling. SUPs liegen zwar in der Regel stabil im Wasser, doch Unfälle passieren, und eine Auftriebshilfe kann dir bei einem Sturz das Leben retten.
Wähle ein Modell, das bequem sitzt und trotzdem eng genug anliegt.
Hol dir deine Auftriebshilfe und bleib sicher auf dem Wasser.

Je nachdem, auf welchem Gewässer du unterwegs bist, solltest du den passenden Leash-Typ wählen: coiled für Flachwasser, gerade zum Surfen oder Quick-Release für Flüsse.
Ohne SUP-Leash können dich starke Strömung oder starker Wind von deinem Board trennen. Es dauert nur Sekunden, bis daraus eine gefährliche Situation wird.
Sie ist ein absolutes Muss beim Stand-Up-Paddling. Die meisten Boards werden mit Leash geliefert, und du solltest sie bei jeder Session auf dem Wasser tragen.

Wind entscheidet über jede SUP-Session und wird trotzdem oft unterschätzt.
Prüfe vor dem Start immer Wetter und Wasserbedingungen. Bei leichtem Wind paddelt es sich in jede Richtung mühelos.
Sobald der Wind auffrischt, lässt sich das Paddel deutlich schwerer kontrollieren. Bei kräftigem ablandigem Wind machen Wellen und Strömung die Rückkehr an Land extrem schwierig.
Die meisten Paddler starten an windgeschützten Stellen, doch je weiter du hinauskommst, desto stärker weht der Wind in der Regel.
Ob Neopren-Weste, Shorty oder voller Neoprenanzug mit Kapuze: Sie alle sind ideal für deine SUP-Session, und mit passender Kleidung verlängerst du die Saison weit über die warmen Sommertage hinaus.
Wassersportschuhe oder Neoprenschuhe schützen zusätzlich vor scharfen Steinen oder Muscheln, wenn du in flachen Bereichen paddelst.
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Paddle innerhalb deiner Erfahrung und deiner Komfortzone. Wenn du SUP-Einsteiger bist, bleib auf ruhigem, flachem Wasser mit wenig Wind und kaum Strömung.
Mit wachsender Erfahrung und Sicherheit kannst du dich an anspruchsvollere Bedingungen wagen, behalte deine Grenzen dabei aber immer im Blick.
Überfordere dich nicht, nimm jemanden mit aufs Wasser und sag zusätzlich jemandem am Ufer Bescheid.
Sei aufmerksam, wenn du in Bereichen paddelst, in denen andere Wasserfahrzeuge wie Boote oder Jetskis unterwegs sind.
Halte dich in Ufernähe oder auf Gewässern, auf denen Motorboote nur eingeschränkt zugelassen sind. Bleib mit heller Kleidung immer gut sichtbar und meide stark befahrene Bereiche, wann immer es geht.
Vermeide Kollisionen aktiv, denn größere Boote übersehen dich womöglich.

Ein Sturz vom Board lässt sich nicht vermeiden. Entscheidend ist, richtig zu fallen, um Verletzungen zu vermeiden. Hier sind 3 wichtige Regeln
Wenn du unbedingt allein paddeln willst, weihe jemanden in deine Pläne ein, also wohin du fährst und wann du zurück sein willst.
Paddle möglichst immer zu zweit. Jemand an deiner Seite bedeutet ein deutliches Plus an Sicherheit, besonders auf offenem Wasser.
Passiert doch etwas, kann dein Buddy dir helfen oder Hilfe rufen.

Wenn du neu im Stand-Up-Paddling bist oder deine Technik verfeinern möchtest, ist ein Kurs eine hervorragende Idee. Viele Anbieter haben SUP-Kurse und Aufbaukurse im Programm, die nicht nur Paddeltechnik und Balance vermitteln, sondern auch entscheidende Sicherheitstechniken.
Du lernst, wie du mit unterschiedlichen Wasserbedingungen umgehst, wie du Stürze abfängst und wie du auf dem Wasser im Notfall richtig entscheidest.
Manche Orte haben ausgewiesene SUP-Zonen, andere schreiben bestimmte Sicherheitsausrüstung wie Signalpfeifen oder Lichter vor.
In ausgewiesenen Badebereichen darfst du nicht mit dem SUP fahren, und Hafeneinfahrten sowie Fahrrinnen darfst du nicht kreuzen.
Fahre nicht vor Schiffen wie Schleppern oder Segelbooten durch, denn sie sind in ihrer Manövrierfähigkeit eingeschränkt.
Je nach Region gelten eigene Regeln und Vorschriften für Paddler. Mach dich also vorher damit vertraut, bevor du aufs Wasser gehst.

Wenn du dich mit SUPs beschäftigst, begegnet dir immer wieder das Wort ‘PSI’, die Abkürzung für pounds per square inch, also Pfund pro Quadratzoll.
Je höher der PSI-Wert im Board, desto steifer wird es. Ein korrekt aufgepumptes Board läuft besser, liegt stabiler, knickt in der Mitte nicht durch und trägt das Gewicht, für das es ausgelegt ist.
Wähle die beste Hochdruckpumpe, um die volle Leistung aus deinem Board zu holen.
Finnen gibt es in verschiedenen Größen für unterschiedliche Ansprüche und Vorlieben. Bei der Wahl der perfekten Finne für deine Tour hängt die Länge davon ab, wo und wie du paddelst.
Viele Boards werden beim Kauf mit Paddel geliefert, doch es lohnt sich, in ein leichtes, bequemes und gut durchdachtes Paddel in der für dich passenden Länge zu investieren.
Stelle es auf die richtige Länge ein (meist etwa 6-8 Zoll über Kopfhöhe) und achte darauf, dass der Verschluss leichtgängig läuft.
Stand-Up-Paddling ist eine fantastische Art, die Schönheit des Wassers zu erleben. Auf einem SUP kannst du fast alles machen, von Yoga über Angeln bis hin zu Racing und Touring.
Bei all diesen Aktivitäten sollte die Sicherheit jederzeit an erster Stelle stehen.
Mit den Tipps oben bist du bestens vorbereitet für sicheres und entspanntes Stand-Up-Paddling.
