Was ist der Unterschied? Dass hier oft Verwirrung herrscht, ist verständlich – schließlich helfen alle drei beim Auftrieb.
Kurz gesagt: Schwimmhilfen und Prallwesten unterstützen dich im Wasser. Rettungswesten dagegen sollen dein Leben retten, indem sie deinen Körper im Wasser vollständig tragen.
Eine Schwimmhilfe wie die Zhik P2 PFD 50N Lightweight Buoyancy Aid ist dafür gemacht, dich beim Wassertreten über Wasser zu halten.
Wenn du also nicht mit den Beinen arbeitest oder paddelst, kann sie nicht garantieren, dass du an der Oberfläche bleibst. Der Grund: Schwimmhilfen haben nur 50N (Newton) Eigenauftrieb statt der 150N, die nötig sind, um das Gewicht eines Erwachsenen vollständig zu tragen.
Und weil bei einer Schwimmhilfe nicht garantiert werden kann, dass sie eine bewusstlose Person auf den Rücken dreht, gilt sie nicht als ‘lebensrettende’ Ausrüstung.
Schwimmhilfen kommen häufig beim SUP auf Seen und Flüssen zum Einsatz und werden oft beim Jollensegeln und Kajakfahren getragen.
Unsere komplette Auswahl an Schwimmhilfen findest du hier, oder lies mehr dazu, wie du die richtige Schwimmhilfe wählst.

Rettungswesten wie die Crewsaver Crewfit 180N Pro Automatic sind gezielt dafür konstruiert, deine Atemwege frei von Wasser zu halten – selbst wenn du bewusstlos oder schwer verletzt bist.
Um als ‘lebensrettend’ zu gelten, muss eine Rettungsweste 150N Auftrieb und einen richtigen Kragen zur Nackenstütze haben.
Aufgeblasen – manuell oder automatisch – können Rettungswesten deinen Körper drehen und dein Gesicht über die Wasseroberfläche bringen, sodass du atmen kannst, ohne Wasser zu schlucken.
Zusätzlich kann eine Rettungsweste eine Spritzkappe haben, die verhindert, dass dir Gischt ins Gesicht schlägt und du sie einatmest.
Beim Segeln in tieferen Gewässern sind Rettungswesten ein Muss – unsere große Auswahl findest du hier.
Kinder können keine aufblasbaren Rettungswesten nutzen, da sie zu jung sind, um sie zu bedienen. Lies unseren ausführlichen Guide zur Wahl der besten Kinder-Rettungsweste, um deine Kinder sicher auszustatten.

Eine Prallweste ist eine Art Auftriebshilfe für Aktivitäten, bei denen man mit Geschwindigkeit aufs Wasser trifft.
Wie der Name sagt, schützen Prallwesten den Rumpf vor Aufprall und verringern so das Risiko von Verletzungen und Prellungen.
Prallwesten sind ideal für actionreiche Wassersportarten wie Wakeboarding und Kitesurfen.
Wir führen ein großes Sortiment an Mystic Prallwesten, die als Marktführer gelten. Dazu kommt die hervorragende O'Neill Slasher Kite Impact Vest, die ebenfalls idealen Schutz für Abenteuersportarten bietet.

Eine Schwimmhilfe trägt man üblicherweise in ruhigen Gewässern, etwa beim Kajak- und Kanufahren oder beim Jollensegeln.
Wenn du also mehr außerhalb des Wassers als im Wasser bist und dabei das Ufer im Blick behältst, ist eine Schwimmhilfe die passende Sicherheitsausrüstung.
Tausch die Schwimmhilfe gegen eine Prallweste, sobald die Aktivität härteren, schnelleren Kontakt mit dem Wasser bedeutet. Wenn du im Wasser ordentlich durchgeschüttelt werden könntest, greif zur Prallweste.
Glaub mir, deine Rippen werden es dir danken.
Rettungswesten brauchst du, wenn du auf offener See unterwegs bist und gar nicht vorhast, ins Wasser zu gehen.
Auf einer Yacht, einem Speedboot oder einem Kreuzfahrtschiff solltest du Zugang zu einer Rettungsweste haben.
Wichtig: Rettungswesten gibt es, wie Schwimmhilfen, in unterschiedlichen Formen und Größen. Teste deine Rettungsweste oder Schwimmhilfe deshalb in einer kontrollierten Umgebung, um zu sehen, ob sie perfekt passt.
Eine Schwimmhilfe hilft dir, oben zu bleiben – du musst dabei aber wach und ansprechbar sein und mitarbeiten.
Eine Rettungsweste rettet dir das Leben, wenn du ungewollt im Wasser landest. Der Unterschied zwischen Schwimmhilfe und Rettungsweste hängt also davon ab, ob du überhaupt ins Wasser willst und wie rau dieses Wasser ist.
Diese beiden sind nicht austauschbar. Beide schützen dich vor Schaden – nur vor unterschiedlichen Arten von Schaden.
Eine Prallweste hat etwas Auftrieb, ist aber vor allem dafür da, dich im Wassersport vor Aufprall zu schützen, etwa beim Wakeboarding, wo man hart aufs Wasser knallen kann.
Eine Rettungsweste ist das Gegenteil: viel Auftrieb, aber kein Aufprallschutz. Der Unterschied zwischen Prallweste und Rettungsweste hängt also davon ab, was du auf dem Wasser vorhast.
Hier kommt es ganz auf die Wassersportart an, die du betreibst.
Bist du in oder überwiegend auf ruhigerem Wasser unterwegs, ist eine Schwimmhilfe die bessere Wahl. Ist das Wasser unruhig oder bist du selbst mit Tempo unterwegs, ist die Prallweste dein bester Freund.
Der Unterschied zwischen Prallweste und Schwimmhilfe liegt in der Wahrscheinlichkeit, dass du hart getroffen wirst oder selbst hart auf etwas triffst. Je größer der Aufprall, desto eher brauchst du die Prallweste.
Wenn du Fragen zum Kauf einer Rettungsweste, Schwimmhilfe oder Prallweste hast, ruf uns gern an unter 0044 1702 295678.